Konflikte sind meiner Erfahrung nach Verhandlungen, die zu keinem für die Beteiligten akzeptablen Ergebnis geführt haben und deshalb in persönliche Angriffe münden, bei denen die scheinbare Lösung darin besteht, der anderen Person Schaden zuzufügen.
Um sie zu vermeiden, ist es daher sinnvoll, die Beziehungs-, Verhandlungs-, Kommunikations- und Problemlösungsfähigkeiten in kollaborativer Weise zu entwickeln.
Befindet man sich jedoch bereits in einem fortgeschrittenen Konflikt, ist es möglich, ihn zu lösen – oder noch besser: die beteiligten Parteien mithilfe geeigneter Techniken dabei zu unterstützen, ihn selbst zu lösen.
Jede Person in einem Team, in dem Konflikte auftreten, kann mithilfe dieser Techniken erkennen, was zu tun ist und was NICHT zu tun ist, z. B. sich auf die Seite einer der beteiligten Parteien zu stellen oder Ultimaten zu setzen. Wenn das gesamte Team über eine starke Kultur der kollaborativen Konfliktlösung verfügt, wird es für einzelne Personen schwieriger, neue Konflikte entstehen zu lassen.
Konflikte zu erleben ist ein wenig wie Kampfsport: Man muss lernen zu fallen, um sich im Kampf nicht zu verletzen.
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